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Highlights in Prag

 

Wichtige Links
www.hrad.cz
(Prager Burg: Tsch., Engl.)
www.ngprague.cz
(Nationalgalerie: Tsch., Engl.)
www.nm.cz
(Nationalmuseum: Tsch., Engl.)
www.jewishmuseum.cz
www.obecni-dum.cz (Repräsentationshaus)
www.museumkampa.com

 

Prag bietet viel, an Kultur und an Sehenswürdigkeiten. Nicht umsonst wurde die Altstadt von der UNESCO auf einer Fläche von 866 ha zum Weltkulturerbe erklärt.
Als Orientierung für einen mehrtägigen Aufenthalt bieten wir hier eine Auswahl der herausragenden Sehenswürdigkeiten in der "Goldenen Stadt" auf einen Blick.


Übersichtskarte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Repräsentationshaus Prager Burg Schwarzenberg-Palais Wallfahrtsstätte Maria Lorato Strahov-Kloster Vrtba-Garten St. Nikolaus Kleinseitner Ring Waldstein-Palais Museum Kampa Aussichtsturm Petrin Karlsbrücke Clementinum Clam-Gallas-Palais Altstädter Rathaus Teynkirche Kinsky-Palais Alter jüdischer Friedhof Altneusynagoge Nationaltheater Das tanzende Haus Nationalmuseum Wenzelsplatz Museum Stadt Prag


1) Die Prager Burg
St. Veitsdom, Alter Königspalast, Goldenes Gäßchen, St. Georgskloster sind nur einige herausragende Sehenswürdigkeiten. Um alles zu sehen reicht ein Tag kaum aus.
www.hrad.cz (Website auf Tschechisch und Englisch)
Foto: Der Eingang zum Hradschin


INFO: Das Goldene Gäßchen bleibt wegen umfangreicher Sanierungen voraussichtlich bis Mai 2011 für den Publikumsverkehr gesperrt.


Hradschin Eingang


2) Schwarzenberg-Palais
Der Palast entstand 1545 - 1567 für den Fürsten Johann von Lobkovic. 1719 gelangte dieser für Prag frühe Renaissance-Bau in den Besitz der Familie Schwarzenberg, bis 1918 eine der mächtigsten Adelsfamilien in Böhmen und Mähren.
In dem erst vor wenigen Jahren gründlich restaurierten Palast zeigt die Nationalgalerie rund 160 Skulpturen und 280 Gemälde der späten Renaissance und des Barock, die in Böhmen entstanden sind.

 
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3) Wallfahrtsstätte Maria Loreto
Im Zuge der ab 1620 einsetzenden Re-Katholisierung entstand hier die wichtigste Wallfahrtsstätte in Böhmen. Bis etwa 1750 wuchs ein üppig ausgestattes Architekturensemble. Besonders sehenswert: Casa Santa und die Schatzkammer mit meisterhaften Goldschmiedearbeiten.

 


4) Strahov-Kloster

Bereits um 1140 wurde dieses Kloster errichtet. 1142 übernahmen Prämonstratenser Mönche aus der Eifel Strahov. Beeindruckend sind die prächtig ausgestatteten Bibliotheken, der Theologische Bibliothekssaal (1671-1679) und der Philososphische Bibliothekssaal (1782-1784).

Strahov Kloster


5) Vrtba-Garten
Karmelitská ul. 25. Im Stil italienischer Terrassengärten um etwa 1720 angelegte Grünanlage. Erst vor wenigen Jahren wurde der Garten im Sinne moderner denkmalpflegerischer Landschaftsarchitektur möglichst nahe an der ursprünglichen Konzeption wiederhergestellt. (geschl. von November bis März)

 
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6) St. Nikolaus und Kleinseitner Ring
Der Kleinseitner Ring ist fast genauso groß wie der Altstädter Ring, diese Wahrnehmung wird jedoch durch das Jesuitenkolleg mit der Nikolauskirche mitten auf dem Platz fast unmöglich. Mit ihrer Fassade und dem Deckenfresko gilt St. Niklas als eine der bedeutendsten Barockkirchen in Mitteleuropa.

 


7) Waldstein-Palais & Garten
Der Palast des kaiserlichen Generalissimus Albrecht von Waldstein, besser als Wallenstein bekannt, wurde um 1630 fertiggestellt. Im Palast residiert seit 1996 der tschechische Senat, daher ist das Hauptgebäude nicht zugänglich. Besichtigt werden kann der weitläufige Park und die Sala terrana mit ihren sehenswerten Stukkaturen und Fresken mit Motiven der Antike.

 


8) Insel und Museum Kampa
Die Insel Kampa wurde bereits im 12. Jh. durch einen Mühlgraben von der Kleinseite getrennt. In weiten Teilen nicht bebaut vermittelt die Insel fast ländlich/kleinstädtischen Charme. In einem alten Mühlengebäude, welches 2000-2001 restauriert wurde, befindet sich ein Museum für moderne Kunst.
www.museumkampa.com

 
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9) Aussichtsturm auf dem Petrin
Ein wenig dem Eiffelturm nachempfunden aber mit gerade mal 60 Metern von eher bescheidener Höhe. Wer jedoch die obere Plattform erklettert hat, wird mit einer der schönsten Panorama-Aussichten auf Prag belohnt. (TIPP: am späten Nachmittag, mit der Sonne im Rücken präsentiert sich Prag wieder als "Goldene Stadt")


Aussicht Petrin


10) Karlsbrücke
Sicher das bekannteste Bauwerk der Stadt und eine der schönsten mittelalterlichen Brücken in Europa. Am Besten mit Muße begehen, viele Aussichten von der Brücke laden ein zum Verweilen. Lohnenswerte Aussichtspunkte sind auch die Galerien der Brückentürme.


Karlsbrücke


11) Clementinum
Nach der Burg ist das ehemalige Jesuitenkolleg (1556 - 1773) der zweitgrößte Gebäudekomplex im historischen Prag. Die wuchtige Architektur versinnbildlicht die Funktion als ein Bollwerk der Gegenreformation. Auf dem Areal ließen die Jesuiten unter anderem drei Kirchen errichten und schufen eine eigene Universität. Heute ist auf dem Gelände auch die tschechische Nationalbibliothek untergebracht.

 
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12) Clam-Gallas-Palais
Husova ul. 20. Gilt als der bedeutendste Profanbau des Hochbarock in Prag. Heute befindet sich hier das Stadtarchiv.

 


13) Altstädter Rathaus & Ring
1338 erhielten die Altstädter Bürger die Erlaubnis zur Errichtung eines eigenen Rathauses. In mehreren Phasen wurde dies nach den wachsenden Raumbedürfnissen erweitert und wirkt heute daher uneinheitlich. Eine Besonderheit ist die Astronomische Uhr an der Südfassade. Vom 70 m hohen Turm bieten sich schöne Ausblicke über das historische Zentrum.
Der Altstädter Ring ist das Zentrum der Stadt und bietet einen Architektur-Reigen stattlicher Bürgerhäuser und Palais von der Gotik bis in späte 19. Jh.
Foto: Rathausturm und Teynkirche



Altstaedter-Ring


14) Teynkirche
Der zweite bedeutende gotische Kirchenbau in Prag. 1365 wurde mit dem Bau begonnen. Die Gelder stifteten deutsche Kaufleuten, die hier unweit des Handelshofes ihre Hauptkirche Maria am Teyn errichten ließen. Von 1420 bis 1620 war die Teynkirche Hauptsitz der Utraquisten, einer hussitischen Bewegung. Bedingt durch Bau-Unterbrechungen in den Hussitenkriegen wurde die Kirche erst 1511 fertiggestellt.


Teynkirche

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15) Kinský-Palais
Die schönste Rokoko-Fassade Prags besitzt das Kinský-Palais am Altstädter Ring. Hier wurde 1843 Berta von Suttner geboren. Heute finden im Palais wechselnde Ausstellungen der Nationalgalerie statt.


Kinsky-Palais


16) Repräsentationshaus
nám. Republiky 5. Dieser prachtvollle Jugendstilbau (errichtet 1905 - 1912) ist auch eine architektonische Manifestation des tschechischen Nationalbewußtseins, an der sich viele zeitgenössische Künstler beteiligten. Alfons Mucha schuf beispielsweise für den Bürgermeistersaal ein großes Wandgemälde "Verherrlichung der slawischen Geschichte". Auf 4200 Quadratmetern befinden sich mehrere Veranstaltungssäle, Versammlungsräume, zwei Restaurants und ein Kaffeehaus. Der größte und sehenswerte Smetana-Saal fasst 1500 Zuschauer.
Zu besichtigen ist das Repre, wie die Prager sagen, im Rahmen von englischsprachigen Führungen. Akutelle Termine und eine virtuelle Tour finden sich auf der Website:
www.obecni-dum.cz (Website auf Tschechisch, Englisch und Russisch)



Repre


17) Alter jüdischer Friedhof
Bereits im 10. Jh. lebten die ersten Juden in Prag. Trotz vielfältiger Repressalien hatte die jüdische Gemeinde immer einen gewichtigen Anteil am Wirtschaftsleben der Stadt. Anfang des 18. Jh stellte diese rund ein Viertel der Bevölkerung. Die Enge des Ghettos im Moldauknie, welches bei der umfassenden Sanierung der Josephstadt ab 1903 weitgehend abgerissen wurde, findet ihre Entsprechung im Jüdischen Friedhof. Dicht drängen sich über 11.000 Grabplatten. Meterhoch über dem umliegenden Strassenniveau wurden im Laufe der Jahrhunderte die Verstorbenen geschichtet. Der älteste vorhande Grabstein ist von April 1439, der jüngste von Mai 1787. Am bekanntesten ist das Grab des Rabbi Löw, er schuf die Geschichte des Golem.
www.jewishmuseum.cz


Juedischer Friedhof
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18) Altneusynagoge
Die Altneusynagoge wurde um 1270 errichtet und diente vermutlich den um diese Zeit verstärkt aus Worms und Regensburg eingewanderten Juden als Gotteshaus. Bis heute finden hier Gottesdienste statt, damit ist die Altneusynagoge die älteste jüdische Gebetsstätte in Europa. Das Bauwerk der frühen Gotik weist stilistische Elemente der Zisterzienser-Architektur auf.

 


19) Nationaltheater
Im Mai 1868 erfolgte die Grundsteinlegung dieser steinernen Manifestation des wachsenden tschechischen Nationalbewußtseins. Alle großen tschechischen Künstler dieser Zeit beteiligten sich an der üppigen Ausgestaltung des Neorenaissancebaus. Als "Goldene Kapelle über der Moldau" stellte das Nationaltheater einen Leuchtturm tschechischer Kultur dar. Am 15. Juni 1881 fand mit der Oper Libuše von Friedrich Smetana die feierliche Eröffnung statt. Nach nur zwei Monaten brannte das Nationaltheater aus, konnte aber bereits im November 1883 wieder eingeweiht werden.


Nationaltheater


20) "Das tanzende Haus"

Ob man es schön oder unpassend findet, jedenfalls zeigt sich die Prager Stadtverwaltung auch moderner Architektur aufgeschlossen. An exponierter Stelle realisierte Frank O. Gehry im Auftrag einer ausländischen Firma ein Beispiel seiner dekonstruktivistischen Architektur. Nach einem der erfolgreichsten Tanzpaare der Filmgeschichte nennen es viele Prager auch "Ginger und Fred".

 
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21) Nationalmuseum
Wuchtig dominiert das Nationalmuseum die südöstliche Schmalseite des Wenzelsplatzes. 1885-1890 wurde es erbaut. Seine Größe und beherrschende Position am Platz sind Ausdruck des erstarkenden tschechischen Nationalbewußtseins in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Ganz in diesem Sinne wirken auch das monumentale Treppenhaus und das Pantheon, das mit Büsten wichtiger tschechischer Persönlichkeiten und Wandgemäldne zur tschechischen Geschichte ausgeschmückt wurde. Gegründet wurde das Nationalmuseum bereits 1818 und zeigt vor allem Sammlungen zur Vor- und Frühgeschiche im böhmischen Raum sowie zur Mineralogie, Paläontologie und Zoologie.
www.nm.cz (Website auf Tschechisch und Englisch)

 


22) Wenzelsplatz
Früher handelte man hier mit Pferden und dementsprechend hieß der Platz lange Zeit nur Rossmarkt. Zwar stand hier bereits seit 1680 eine Statue des böhmischen Nationalheiligen Wenzel (Václav), politische und nationale Bedeutung erlangte der Platz erst ab dem europäischen Revolutionsjahr 1848, in dem er seinen heutigen Namen erhielt. National motivierte Umzüge oder Demonstrationen der Tschechen endeten traditionell an der Wenzelstatue. Der Platz blieb ein Kulminationspunkt politischer Bewegungen, sei es 1948, 1968 oder 1989 in der "Samtenen Revolution", als sich täglich bis zu 300.000 Menschen hier versammelten und den politischen Systemwechsel erzwangen.
Sein architektonisches Gepräge erhielt der Wenzelsplatz seit der Jahrhundertwende, hier finden sich einige Objekte des Jugendstil (beispielsweise das Grand Hotel Europe) und des Art Déco. Mit 750 m Länge und 60 m Breite wirkt der Platz eher als Boulevard, was diesem Fixpunkt großstädtischen Lebens mit Shopping- und Futtermeile durchaus gerecht wird.

 


23) Museum der Stadt Prag
Na Poříčí 52 • Di - So 9.00 - 18.00 Uhr
Das Museum zur Stadtgeschichte bietet u.a. eine umfangreiche Auswahl an Modellen, alten Plänen, Stichen und Kunstwerken zur anschaulichen Entwicklung der Stadt Prag.

 

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